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Leserbrief: Wölfe in Niedersachsen

Leserbrief: Wölfe in Niedersachsen

Am 28.07.2018 um 11:14 erreichte uns folgende Zuschrift:
Moin,
da ich mich zum großen Teil mit der Politik der AFD identifizieren kann, wähle ich sie auch seit geraumer Zeit.
Zu meinem großen Entsetzen, las ich jetzt einen Bericht im aktuellen Wochenblatt, worin darauf hingewiesen wird, dass die AFD Kreisfraktion für den Abschuss von Wölfen ist, da frage ich mich, als Naturfreund, was mit der AFD mit einem mal nicht stimmt.
Haben wir in unserem Landkreis nicht viel größere Probleme als ein paar Wölfe,die Jahrhunderte lang von unseren Vorfahren verehrt wurden!? So denken auch sehr viele Bekannte von mir, die bisher mit der AFD konform gingen.
Mich würde es extrem freuen wenn sie als Fraktion diese Einstellung noch einmal sehr gründlich überdenken.
Gruß
Antwort:
Sehr geehrter Herr G.,
zunächst darf ich Ihnen den von mir gestellten Antrag zukommen lassen, der Ihnen zeigen möge, dass es hier nicht darum geht, Wölfe per se „abzuknallen“. (Des Weiteren einige Dokumente von mit uns zusammen arbeitenden Experten.)
Vielmehr habe ich nach Rücksprache mit Zuchtverbänden von Weidetieren, mit Teilen der Jägerschaft und nach Rücksprache mit Parteifreunden (auch aus anderen Bundesländern) zu eine Resolution aufgerufen, mit der dazu aufgefordert wird, den Landkreis als nicht durch den Wolf besiedlungsfähig zu erklären.
Darüber hinaus darf ich Ihnen mitteilen, dass das derzeit existierende Wolfsmanagement die betroffenen Züchter einerseits mit einem erheblichen Mehraufwand (Wolfsmonitoring) „bedacht“ wird und andererseits Entschädigungsanträge für Wolfsrisse (die definitiv stattfinden) lange unbearbeitet bleiben bzw. eine genetische Untersuchung zugrunde gelegt  wird. Die bürokratischen Hürden für die Züchter stehen im krassen Gegensatz zu der Pro-Wolf-Lobby des niedersächsischen Wolfsbüros. Details können Sie gern auf den diversen Websites nachprüfen.
Als letzten Punkt möchte ich ausführen, dass auf Seite 30 des Landesprogramms  folgendes festgehalten ist:
„Wir befürworten die traditionelle Jagdausübung und unterstützen das Leitbild: Wald und Wild im Einklang der Natur. Ein ökologisches Jagdgesetz wird von uns abgelehnt. Die AfD setzt sich nachdrücklich dafür ein, alles Raubwild – so auch den Wolf – unter Berücksichtigung der Naturschutzgesetze in das Landesjagdgesetz aufzunehmen.“
Der Antrag steht also sowohl faktisch (aus Sicht von renommierten Experten) als auch programmatisch im Einklang mit unserer AfD Politik.
Abschließend noch ein weiterführender Link:
https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/experten-streiten-um-hybridwoelfe-in-der-lausitz_aid-23800287
Sowie ein Bericht (verifiziert), der uns allen zu denken geben sollte. Letztendlich müssen hier Interessen von Mensch und Tier in Einklang gebracht werden – derzeit sehen wir aber die Interessenverfolgung für den Wolf als übergewichtig und nachdem sogar der Niedersächsische Ministerpräsident (im Landkreis Harburg!) im letzten Jahr selber zu Protokoll gegeben hat, er könne auch ohne den Wolf leben, muss es erlaubt sein, Themen wie das von mir angestoßene öffentlich diskutieren zu können.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/polen-kinder-gebissen-behoerden-pruefen-ob-hund-oder-wolf-a-1215549.html
Mit freundlichen Grüßen
Jens Krause
Mitglied im Landesfachausschuss Bildung
Mitglied der AfD Fraktion im Kreistag Harburg Land
Mitglied der AfD Fraktion der Samtgemeinde Hollenstedt
Einen weiteren Artikel zum Thema finden Sie hier:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=736893160036082&id=484681518590582
2018-08-03T09:16:51+00:00 Juli 31st, 2018|

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